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Verhalten bei Havarien

 Vollschlagen des Bootes

1. Ruhe bewahren, damit weitere Maßnahmen getroffen werden können. Wenn möglich, weiter rudern.
Die Boote können meist nicht untergehen.

2. Panik vermeiden, damit niemand verloren geht, absäuft oder verletzt wird, und damit eine geordnete Rettung erfolgen kann.

3. Gegebenenfalls die Unfallstelle kenntlich machen (Skull oder Flagge hochhalten).

4. Auf Befehl des Obmanns versetzt einzeln aussteigen, damit das Boot nicht kentern, also umkippen kann. Material und Sachen sichern, Skulls und Rollsitze fest klemmen.

5. Am Boot bleiben, damit die Unfallstelle erkennbar bleibt und niemand verloren geht.

6. Gemeinsam mit dem Boot und Mannschaft an das nächstgelegene Ufer schwimmen (Boot ist gemeinsam besser zu bewegen und gibt den Schwächeren einen zusätzlichen Halt)

7. Am Ufer Verletzte versorgen. Nasse Sachen ausziehen, mit Handtuch warm reiben, trockene Sachen (wenn vorhanden) anziehen, sonst Bootshaus benachrichtigen.

8.  Boot entleeren (im flachen umdrehen und das Boot in Kiel oben aus dem Wasser heben oder das Boot mit Plastiktüten beziehungsweise Schwärmen beziehungsweise Pumpen leeren). Kann das Boot nicht mehr rechtzeitig zurückkehren oder wird es weiterhin durch widrige Umstände daran gehindert zurückzukehren, muss der Fahrten-Leiter verständigt werden.


Kollision mit Fremd-Beteiligung

- bei Kollisionen mit Motorbooten besonders auf die Schraube achten. Die Registrierungsnummer, Segelnummer, den Namen des Unfallgegners und den Unfallhergang notieren.
- möglichst schnell das Fahrwasser wieder freimachen.
-Gegebenenfalls die Wasserschutzpolizei benachrichtigen.
-Bootshaus, Fahrtenleiter benachrichtigen.